Sven van der Maer

Singer / Songwriter

Vince@Hafenbahnhof

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Vince@Hafenbahnhof

 

Gestern, war ich kurz davor auf der Couch zu versauern, als ich im Netz etwas über Vince las. Im Rahmen der Veranstaltung Jazzraum sollten sie den Hafenbahnhof bespielen. Den Hafenbahnhof hatte ich bis dato auch noch nicht besucht und so gab es zwei gute Gründe aufzubrechen. Der Beschreibung auf der Website des Hafenbahnhof´s folgend, fuhr ich bis Königstrasse mit der S-Bahn. Dann war es allerdings noch ein gemütlicher Spaziergang bis zur Location.

Als ich dort um 21:30 eintraf hatte die Band noch nicht begonnen. Und das war mein Glück, denn die ganze Show war gut verpackt und es wäre Schade gewesen nicht der ganzen Geschichte zu folgen. Die im Retro-Look gekleideten Herren, sahen überaus gut aus und fügten sich so perfekt in die Ausgestaltung des Hafenbahnhofs, dass es als Gesamtkunstwerk arrangiert sein könnte. Nun ging es los, schweigend betraten die vier Musiker die unbeleuchtete Bühne. Simon Becker-Foss (Sax), René Bornstein (B), Dirk Häfner (Git)  und Arne Müller (Dr) fanden sich an ihren Instrumenten ein. Schweigen, Dunkelheit und plötzlich meldeten sich die beiden, ins Bühnenbild eingefügten Schwarzweiss-TV-Geräte, zu Wort: “ Hallo, ich bin Vince…“. Ab diesem Moment hatte die Band die volle Aufmerksamkeit und gab sie nicht mehr her.

Was dann geschah, wurde von der charmanten Dame hinter dem Tresen, zu recht als Magisch bezeichnet. (Apropos „Charmante Dame…“, ich habe die ganze Zeit gegrübelt, wie ich sie bezeichnen soll, denn sie war einfach super nett und aufmerksam. Und namentlich erwähnen kann ich sie nicht, denn den habe ich natürlich nicht erfragt. Ich habe mich dort willkommen gefühlt. Danke, dafür.) Die vier Instrumentalisten beherrschten ihr Handwerk und waren an Spielfreude kaum zu überbieten. Die Musik war so herrlich unverkopft und voller tiefer guter Gefühle, das die Veranstaltung für mich zu einem Rausch wurde. Das ganze eingepackt in groovige Rhythmen. Es war wahrlich „More than a jazz concert“, wie die Band verspricht.

Ich weiß gar nicht, ob ich Euch diese Band empfehlen darf, denn die Jungs sind so großartig, dass ich sie lieber für mich alleine hätte.So, genug gelobt. Schaut sie Euch einfach an. Links wie immer im Text. Ihr findet sie aber auch bei Facebook und sie lieben es geliked zu werden, das haben sie zumindest mehrfach betont. Und wie ich finde auch verdient.

Euer

Sven van der Maer

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